Der innere Monk & Helferlein auf Instagram
Schönen Frühlingstag wünsche ich dir 💚
Heute möchte ich mal ein paar Gedanken zum inneren Perfektionisten (auch innerer Monk genannt) loswerden.
Mein innerer Monk ist manchmal SEHR ausgeprägt und nervig.
Das heißt, wenn der Haushalt nicht gemacht ist, ich nicht frisch geduscht und "zamgrichtet" bin und noch irgendwas auf meiner To-Do-Liste steht, kann ich nicht entspannen.
Ich habe am Handy eine eigene App für solche Listen und frage mich zur Zeit, ob die im Privatleben wirklich Sinn machen. Klar in der Arbeit sind solche Listen wichtig, um Prioritäten zu setzen und nichts zu vergessen, aber im Haushalt?
Eine Einkaufsliste macht Sinn, aber dass ich wieder mal staubsaugen, Wäsche waschen oder etwas putzen soll sehe ich ja auch ohne Liste am Handy..
In Wahrheit stresse ich mich mit dieser To-Do-Liste schon seit Jahren selbst und das finde ich gerade komplett bescheuert *haha*
Also: Weg mit der Liste, was zu tun ist sehe ich selbst und mache es, wenn ich gerade will und nicht weil es auf einer Liste steht.
Schönen Gruß an meinen inneren Perfektionisten: wir machen das jetzt anders und es wird gut werden 😎
Ich habe in diesem Moment diese Liste aus meinem Handy gelöscht und ich schwöre euch, es ist zwar gerade ein komisches Gefühl, aber ich fühle mich leichter.
Was so Kleinigkeiten ausmachen unterschätzen wir ja sehr oft und auf meinem Grabstein soll nicht irgendwann stehen "Ihr Zuhause war immer schön sauber und ihre Augenbrauen perfekt gezupft" 😂
In einem meiner letzten Beiträge habe ich über "Was denken dann die Anderen von mir" geschrieben und auch das ist ein Thema des inneren Monks. Wir wollen ja immer sympathisch, gepflegt, manierlich und eig. PERFEKT auftreten, damit alle rund um uns einen guten Eindruck von uns haben. Jetzt mal ehrlich: für was genau?
Klar wir sind soziale Wesen und wollen alle gemocht werden, aber ist es das wert, sich dafür zu verstellen? Niemand ist perfekt und bei anderen Menschen ist uns das völlig klar, und wie siehts mit uns selbst aus?
Halte ich von Menschen in Markenklamotten, mit gestylten Haaren und stets frisch gezupften Augenbrauen mehr als von meiner Freundin, die heute mal mit fettigen Haaren auf Besuch kommt, weil sie ganz einfach keine Lust hatte noch extra Haare zu waschen?
Hmmm also ich nicht ^^ Ein gepflegtes Äußeres ist natürlich ansprechend, aber nicht lebensnotwendig, mir geht's ja um den Menschen und nicht um seinen Körper.
Ich selbst konnte mir früher nicht vorstellen, in Jogginghose und mit wuscheligen Haaren auch nur einkaufen zu gehen. Heute ist es mir zu 99% egal, weil ich einkaufen und nicht auf eine Modenschau gehe.
Und in Wahrheit beachten dich die anderen Mit-Einkäufer genauso wenig wie du sie.
Über die Massen an Schmink-Trends kann ich nichts sagen, da ich absolut null Ahnung davon habe. Ich schminke mich vl 3x im Jahr und selbst dann stelle ich jedes Mal fest, dass ich es nicht kann und gar nicht können will. Ich sehe morgens genauso aus wie am Vorabend nur mit verwuschelten Haaren haha.
Wer es mag, bitte macht es - ich spreche hier nur über mich.
Dieses "Anpassen" ist ja nicht nur ein optisches Thema, sondern da geht's natürlich auch um unser Verhalten. Jaja wir wollen alle dazugehören und Teil der Gruppe sein, aber echt von JEDER Gruppe?
"Ich hoffe die mögen mich" hab ich in meinem Leben schon xmal gedacht, aber nie "ich hoffe ich mag sie". Warum nicht? Die Menschen in meinem Leben sollen ja genauso zu mir passen wie ich zu ihnen und dafür sollte sich niemand großartig ändern müssen.
Wäre ja verrückt (haha Wortspiel ver - rückt, also nicht mehr an seinem Platz).
Also bitte seid, wie ihr seid. Come as you are 💛
Last but not least noch ein wichtiger Punkt: Gefühle rauslassen.
Wenn jemand vor Freude weint, kreischt, im Kreis springt etc. finden wir das toll. Das ist was Schönes, wir freuen uns vl sogar mit und bewerten es als positiv.
Was ist, wenn jemand schreit? Vor Wut weint und mal auf den Tisch haut? Laut wird, flucht und auf den Boden stampft?
Das bewerten die Meisten von uns als laut, negativ, da muss ich weg.
Warum ist das aber nur bei erwachsenen Menschen negativ, bei Kindern aber ein normales Verhalten? Ein Kind denkt nicht darüber nach, ob es jetzt schreien soll. Ob es okay ist und was die anderen Kinder davon halten würden. Ein Kind lässt raus, was raus will und danach geht's wieder.
Wenn es reicht - reicht es und das darf man auch mal rauslassen. Da ist es doch egal ob ich 10,35 oder 60 Jahre alt bin.
Ich muss ja eh nicht in der Öffentlichkeit jeden anschreien, weil ich nen schlechten Tag hab. Dann schreie ich halt zu Hause in einen Polster, boxe mal meine Couch oder stampfe auf den Boden. Diese überschüssige Energie will ja raus aus dem Körper und solange ich niemand anderen damit verletze, darf bzw. muss ich sie rauslassen.
Wie entspannter wären wir alle, wenn wir unsere Gefühle so ausleben würden wie die Kinder es tun?
Nämlich nicht nur die "negativen", sondern auch mal das Gegenteil. Wenn ein Kind singend auf dem Gehweg rumhüpft, findet es jeder süß. Aber mach das Mal als Erwachsener 😉
Meine Vorbilder in diesen Dingen habe ich durch "Zufall" auf Instagram gefunden.
Diese Menschlein SIND einfach. Sie tanzen, sie singen, sie sind kreativ und leben ihr wahres Ich in Leichtigkeit.
Meine Lieblinge sind:
tina_soulspace (Tina Winichner)
vierauge.kalisa (Lisa)
benni.freilicht (Benjamin Gutschke)
juli.the.fox (Juli Fuchs)
die_clementa (Tania)
jen.and.her.wolfpack (Jenny)
Ich persönlich denke immer viel zu viel nach. Male mir vor einer Situation 1000 Szenarien aus und überlege, wie ich wo genau reagieren möchte. Was ich sagen und tun möchte und wie das alles dann ablaufen KÖNNTE.
Natürlich kommt dann Szenario Nr. 1001 😅
Für gewisse Unternehmungen und Veranstaltungen macht man sich natürlich einen Plan im Kopf, was man anziehen möchte, wie man sich herrichten möchte etc. aber dann darf es auch wieder ruhig werden im Kopf.
Wenn es im Außen ruhig und entspannt wird, wird meinem Kopf mittlerweile langweilig und er baut sich das gewohnte Drama ganz einfach selbst.
Vielleicht kennst du das auch. Wochenlang (oder gar noch länger) passiert eins nach dem anderen und plötzlich löst sich alles und es wird ruhig. Eigentlich Entspannung pur, aber der Kopf wartet noch ab. Da kommt noch was, weil irgendwas ist doch immer ;)
ABER: Was ist, wenn NICHTS passiert? Was ist, wenn das nächste Drama nicht um die Ecke wartet, sondern momentan einfach mal alles fein ist?
Ich lerne gerade damit umzugehen und meinem Kopf - der ja nichts anderes als ein Computer aus Synapsen ist - zu lernen, dass jetzt mal Pause ist. Unser Nervensystem ist SO komplex, wenn man sich aber mal ein bisschen damit beschäftigt, machen viele unserer Reaktionen Sinn und ich persönlich finde die Thematik total interessant.
Ich bin ja ein richtiger Lesefux und lese natürlich auch viel über Spiritualität, aber auch über den Körper und mein komplettes System.
Vielleicht mache ich ja mal einen Beitrag mit meinen persönlichen Buchempfehlungen.
Aber das wars erstmal von mir und ich hoffe, du konntest dir aus diesem Beitrag das eine oder andere mitnehmen 🙏
Ich wünsche dir noch einen wundervollen Tag/Abend und bis bald,
deine FuxiBienchen
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