Nerdige Weltanschauungen and more

Hello again 💚

Ich befinde mich gerade in der Zeit zwischen den Jobs und fühle mich ehrlich gesagt irgendwie eigenartig 😅

Letzte Woche habe ich mich von meinem "alten" Büro und den KollegInnen verabschiedet und musste ganz schnell feststellen, dass ich im Begrüßen wesentlich besser bin als im Verabschieden.
Meine liebe Ex-Chefin hat einen wunderschönen Blumenstrauß als Abschied bekommen und für die gesamte Belegschaft (was komisch klingt, weil wir ja nur zu 7t waren) gab es eine Abschiedsjause an der ich aber nicht mal teilgenommen hab - so viel zu "Abschiede fallen mir schwer" 🙈
Diese Woche brauche ich die restlichen Urlaubstage auf und schon kommenden Dienstag trete ich meinen neuen Job an, was mein Bauchgefühl und meine Erwartungen Achterbahn fahren lässt.

Ich weiß nicht, ob es an der Job-Situation oder an der aktuellen Zeit liegt, aber seit ein paar Tagen stelle ich einfach ALLES in Frage bzw. suche den Sinn dahinter. 
Ja ich bin glücklich mit meinem Leben, ich bin wahnsinnig dankbar für jeden einzelnen Tag, für meine Herzensmenschen, mein Zuhause, alle meine materiellen Dinge und und und.. ABER.. 😂

Was wäre wenn..
Was wäre, wenn ich nicht mehr da wäre? Nein, das ist weder depressiv noch irgendwie traurig gemeint.
In der Arbeitswelt ist - wie wir wissen - jeder ersetzbar, sonst auch?
Einen ganzen Abend hab ich mit der Frage verbracht, was wäre, wenn ich nicht mehr da wäre.. 

Würde es WIRKLICH einen Unterschied machen? Spoiler: HELL YESSS, für eine Handvoll Menschen würde es einen gewaltigen Unterschied machen.
Und genau durch diese Frage ist mir wieder bewusst geworden, was in meinem Leben das Wichtigste ist: Meine Liebsten 💗

Meine Familie (nicht alle, die es auf dem Papier sind), und dazu zählen bei mir aber auch Menschen, die mit mir nicht blutsverwandt sind.
Mache ich einen Unterschied für die Welt? Nö, höchst wahrscheinlich nicht. Aber für meine kleine Welt sehr wohl und die ist am Wichtigsten.

Manche meiner Herzmenschen sind immer schon an meiner Seite, manche seit vielen vielen Jahren (ja ich werde alt) und manche erst seit ein paar Monaten.
Bei meinen 2 komplett verwöhnten Fellknäuel ist es nochmal was anderes. Diese beiden ganz besonderen Wesen können mich leider nicht mein ganzes Leben begleiten, aber ich ihres 💜

Die Vergänglichkeit hat immer was Trauriges an sich, aber wenn du genau hinschaust, gibt's auch hier eine schöne Seite.
Sie kann uns vor Augen führen, dass wir eeeventuell mal lieber den Haushalt Haushalt sein lassen und unsre Haustiere kuscheln. Dass wir von der gemütlichen Couch doch aufstehen und uns mit Freunden treffen. Dass wir abends nicht an die Arbeit denken und viel mehr davon haben, mal den Sonnenuntergang zu beobachten. Melancholisch gesagt: wer weiß, wie viele Sonnenuntergänge wir noch zu sehen kriegen 😉

Und weil ich gerade beim Thema Tiere war, kommt jetzt mal meine dezent nerdige Weltansicht (die Menschen schließe ich hier mal komplett aus):

Jeder, der mich nur ein bisschen kennt weiß, dass ich die Welt von Harry Potter über alles liebe (und jeder der meinen Blog vor 2 Jahren schon gelesen hat haha).
Dazu gehören ja auch die phantastischen Tierwesen, von denen ich sowieso gern alle daheim hätte. 
Ich hab mir erst wieder den Film "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" angeschaut und mir gewünscht, dass es diese Tiere bei uns auch gibt (zum Beispiel die absolut süßen Mondkälber). 
Wenn man aber genau darüber nachdenkt, sind wir von solchen wundertollen Tierwesen jeden Tag umgeben.

Die meisten von euch kennen bestimmt diese Aussage:
Wieso sind Einhörner nicht real, aber Giraffen schon?
Was ist glaubhafter? 
Ein Pferd mit einem Horn oder ein Leopard-Kamel-Elch mit einem 3-Meter-Hals?

Oder:
Nach den Gesetzen der Aerodynamik kann eine Hummel nicht fliegen. Das weiß die liebe Hummel aber nicht und fliegt einfach 😉

Schmetterlinge waren für mich als Kind immer Würmchen mit wunderschönen Flügeln (und auch heute sehe ich sie noch so). 

Egal welche Tiere man hier hernimmt, jedes ist einzigartig und fantastisch. Und die Natur drumherum sowieso. 

Bei vielen blühen ja jetzt Ende März schon viele Blumen, bei mir daheim dauert das alles noch ein bisschen, da ich auf 700m Seehöhe lebe und vor Mitte/Ende April lieber noch kein Gemüse anpflanze (der Schnee kann immer noch kommen haha).

Aber selbst in meinem Garten kann ich jeden Tag beobachten, wie alles aus dem Winterschlaf erwacht. Die ersten Knospen sind da, die ersten Gänseblümchen kommen langsam und auch die typischen Frühlingsblumen erwachen.
Die Natur ist in manchen Dingen wesentlich klüger als wir, die lässt sich nämlich nicht stressen weil sie weiß, alles hat seine Zeit.

Ich sitze heute (Mittwoch) hier und mache mir Gedanken über meinen Arbeitsbeginn, der erst in 6 (!!!!) Tagen ist.
Habe ich jetzt schon einen Einfluss drauf? NÖ.
Gehe ich trotzdem schon einige Szenarien durch? KLAR.
Bringt mir das irgendwas außer, dass ich nicht 100% meinen Urlaub genießen kann? NOPE

Also versuche ich mich jetzt zumindest bis Montag mal an die Weisheit unsrer Mutter Natur zu halten (drückt mir die Daumen) 💚

Das Thema Job/Arbeit/Beruf/Berufung wird von mir natürlich auch seit ein paar Tagen einem sehr genauen Sinnhaftigkeits-Test unterzogen.
Ich kehre ja nach 3 Jahren in der IT-Branche in die Buchhaltung zurück, die ich die letzten Jahre auch sehr vermisst habe (jaaa, das gibt's - verstehen aber meistens nur Buchhalter haha).
Ich bin mir aber sehr unsicher, ob mir die Buchhaltung noch das geben kann, was sie mir früher über 14 Jahre gegeben hat.

In meinem Kopf ist es derzeit so:
Unterm Strich macht Buchhaltung in der Welt nämlich gar nicht mal soooo viel Sinn bzw. ist für die Welt in meiner Wahrheit nicht wichtig. 
Handwerker und allgemein Menschen, die mit ihren Händen was erschaffen machen etwas sinnvolles und wichtiges. 
Menschen, die in sozialen Bereichen arbeiten machen natürlich etwas sinnvolles und wichtiges.
Einfach Menschen, die Anderen auf irgendeine Art und Weise helfen.

Aber was sind dann Bürojobs? Natürlich will jeder den Überblick über seine Finanzen haben, alles muss geordnet und archiviert sein, wir müssen alles total wichtig managen, festhalten, dokumentieren, verbuchen, usw.

Ich weiß noch nicht, ob mir das in Zukunft noch Spaß macht und wenn nicht, was ich dann mit meiner Zeit anstelle (und natürlich wo das Geld herkommen soll). Aber ich lasse das jetzt mal auf mich zukommen.

Ich weiß zu 100%, dass ich sicher keine Arbeit mache, die mir absolut keinen Spaß macht (hatte ich bis jetzt zum Glück nicht oft).
Mal schauen, ob es in Zukunft auch noch Spaß macht meinen inneren Monk mit einem exakten Saldo am Ende des Arbeitstages zu befriedigen 😄

Bitte nicht falsch verstehen, ich freue mich sehr auf den neuen Job, die neuen Menschen, die neuen Aufgaben und auch die Tatsache, dass ich mind. 3x die Woche aus dem Haus muss.

Es wird alles ganz anders werden als die letzten Jahre und wer mag schon Veränderungen... 😂
Mein alter Job hat mir total Spaß gemacht - die Arbeit an sich, die lieben Menschen und der gesamte Arbeitsrahmen -  und ich wäre gerne geblieben. Nachdem sich das Arbeitspensum aber in Zukunft in eine andere Richtung entwickelt (die mir definitiv keinen Spaß mehr gemacht hätte), war es vielleicht (ganz ganz ganz vielleicht) genau der A...tritt den ich gebraucht habe, um einen neuen Weg einzuschlagen und ich bin gespannt, wohin er mich führt.

Nach dem Motto:
Leben ist das mit der Freude und den Farben.
Nicht das mit dem Ärger und dem Grau 😉

Und mit diesem wunderschönen Motto wünsche ich dir jetzt einen tollen restlichen Tag 💚💛

Alles alles liebe und bis bald,
deine FuxiBienchen

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