Neues Jahr - neues Glück

Long time no see ;)

Herzlich Willkommen zurück in meinem Blog.


Ich wollte spätestens Anfang Jänner einen neuen Beitrag schreiben, allerdings ist dieser Monat schneller vergangen als ich schauen konnte 😅


Kurzer Recap meinerseits:

Mein letzter Beitrag war von November und in 2 Monaten passiert natürlich auch bei mir recht viel 😏


Den Dezember habe ich bewusst sehr ruhig verbracht (das ist einfach MEIN Monat im Jahr hihi), wobei es im Endeffekt etwas ZU ruhig war. Für die nächste Vorweihnachtszeit stehen also jetzt mindestens 3 Weihnachtsmärkte auf dem Plan (die letzten Jahre war ich echt auf keinem Einzigen, was mich selber schockiert).

Aber wie sagt man so schön: Nichts erlebt - war auch mal schön 😊


Im Alltag war auch ein bisschen was los, von Ultraschall (um meinen inneren Hypochonder wieder mal zu beruhigen - Spoiler: nö wir haben keine Parasiten, Tumore oder sonstiges im Bauch), über Autoreparaturen bis hin zu Vorstellungsgesprächen (dazu komm ich später noch). Ein bisschen Schnee schaufeln, Weihnachtsgeschenke einpacken, gefühlt 1.000 Weihnachtsfilme schauen und den restlichen Tag als Ausgleich den Podcast von den genialen Jungs von "Das Café am Rande der Freundlichkeit" hören.


Weihnachten war bei mir sehr entspannt und ohne viel Trara. Mein innerer Perfektionist hat es gehasst, aber mein Nervensystem ist mir glaub ich bis heute noch dankbar dafür 😉

Silvester hab ich alleine verbracht, was wesentlich schlimmer klingt als es tatsächlich war (wenn es nach mir gegangen wäre, wäre ich um 22:00 bereits schlafen gegangen).

Normalerweise gibt es bei mir keine Jahresvorsätze und alles in die Richtung "neues Jahr - neues Ich" auch nicht.

Ich hab eher darüber nachgedacht, was ich aus dem alten Jahr als "Learning" für mich mitnehme und da war ein großes Thema dabei.


Den eigenen Frust auf mein Gegenüber projizieren.

Dieses Thema war im Herbst und Winter ganz oft da, egal ob ich unfair zu einer anderen Person war oder umgekehrt. Und so hab ich mal drüber nachgedacht und darauf geachtet, wie ich eig. mit meinen Mitmenschen umgehe, wenn ich mal einen richtigen Sch... Tag habe.


Es gibt Menschen, die lassen ALLES an ihrem Umfeld aus und sehen die Schuld immer am Außen.

Dann gibt es Menschen, die nehmen für alles automatisch die Schuld auf sich und versuchen Probleme und Konflikte zu lösen, die gar nicht ihre sind.

Schwierig hier das gesunde Mittelmaß zu finden oder?

Es ist schon mal der erste wichtige Schritt, dass es einem selber auffällt - nur dann kann man daran arbeiten.


Da kommen einem so Sätze in den Sinn wie "Behandle andere so wie du behandelt werden möchtest" oder das genaue Gegenteil "Wie du mir, so ich dir".

Ich versuche mich an Ersteres zu halten, was mir natürlich auch nicht immer gelingt.

Manchmal ist man einfach impulsiv und haut was raus, was einem im Nachhinein (oder bereits wenige Sekunden später) leid tut. Ich finde das zutiefst menschlich, kann mich dann aber auch entschuldigen 😊


Und es gibt auch genügend Menschen, bei denen man viel lieber den zweiten Satz verwenden möchte, weil ja alles andere nichts bringt.

Jeder trifft im Alltag auf verbitterte und zornige Individuen, die lieber tot umfallen würden als mal zu lächeln. Denen man absolut NICHTS recht machen kann. Die keinerlei positive Gefühle rauslassen und über jede Kleinigkeit schimpfen müssen.

Meine Devise (bzw. die, die ich gerade lerne): nimm es nicht persönlich 😉

"Leben und leben lassen" ist nicht immer einfach, aber weder du noch ich sind für das Wohlbefinden und die Zufriedenheit Anderer verantwortlich.

Diese Menschen mögen sich zu 99% einfach gerade selbst nicht und das kennt man in Wahrheit ja selber auch manchmal.


Und alles andere kann man meiner Meinung nach mit Kommunikation regeln. Ich hab zum Glück ausschließlich Menschen um mich, mit denen ich offen über ALLES reden kann. Egal, ob ich mal einen emotionalen Mistkübel brauche oder wirklich Themen lösen möchte und mal nen ehrlichen Spiegel brauche (das ist gaaaanz oft nicht angenehm, aber notwendig).


Ich habe mir Ende des Jahres noch Hilfe einer sehr sehr lieben Freundin von mir geholt, die mich in solchen Situationen immer aus meinem Tunnelblick rausholt und dadurch hab ich dann die Möglichkeit umzudenken und anders zu handeln.

Solche Menschen sind einfach GOLD wert 💖 (Danke liebste Dani)


So einen lieben Menschen durfte ich auch letztes Jahr noch bewusst in mein Leben holen. Wir wohnen eig. schon seit Jahren nah beieinander, haben uns aber nie wirklich kennengelernt (nur hin und wieder mal über social media geschrieben oder halt ganz kurz gequatscht, wenn man sich gesehen hat).

Aber wie das Leben so spielt: mein Katerchen wurde krank, sie arbeitet bei einer Tierärztin und ich hab sie um Hilfe gebeten.

Spoiler: Katerchen geht's zum Glück wieder gut 😻

Im Laufe der Zeit haben wir uns dann besser kennengelernt und heute möchte ich meine liebe Christine nicht mehr missen 💚


Ja auch im Erwachsenenalter kann man neue Freundschaften schließen 😜


Anfang Jänner hab ich nach eine gefühlten Ewigkeit wieder mal einen Spa-Day eingelegt (Jahrestag olé für denjenigen, der mir letztes Jahr immer wieder ober-wichtig und anonym geschrieben hat, dass ich ja quasi beziehungsunfähig bin. Übrigens: du darfst natürlich deine Meinung haben wie jeder Andere auch, sie ist mir nur egal also behalt sie bitte in Zukunft wieder für dich.


Es war ein herrlich entspannter Tag im wunderschönen Ebners Waldhof im Salzburgerland (absolute Empfehlung) und ich hab es echt geschafft, mein Nervensystem fast ganz runterzufahren. Jeder Fortschritt wird festgehalten und gefeiert 🙏


Ich hab an diesem Tag natürlich viel gelesen und da ist mir ein Satz untergekommen, den ich unbedingt mit dir teilen will:

  • Sich Sorgen zu machen bedeutet, das Unglück einzuladen, bevor es sich überhaupt auf den Weg gemacht hat


Ja klingt dezent nach Glückskeks-Weisheit, aber bringt einen doch ein bisschen zum nachdenken.


Nachdem dieser Beitrag ja "Neues Jahr - neues Glück" heißt, gibt es auch noch ein anderes Thema, das ich teilen möchte:


Ich bin auf Jobsuche 👻

Nach 3 Jahren in der IT-Branche vermisse ich die Buchhaltung so sehr (ja das gibt's haha), dass ich mich momentan um einen neuen Job umsehe. Das für mich Interessante daran ist, dass ich mir selbst keinen Stress damit mache. Ich hab keine Zukunftsängste, Ängste vor Geldproblemen oder sonstiges. Tief in meinem kuscheligen Bauch spüre ich, dass ich genau DAS Richtige für mich finden werde.

Falls wer wen kennt, der wen kennt, der wen sucht, bin ich natürlich für jeden Tipp dankbar (Bereich Buchhaltung, Vollzeit und remote) 💛


Und egal ob bei der Jobsuche oder in privaten Dingen: je mehr man loslässt, desto besser läuft es 😉

Momentan bin ich wirklich die meiste Zeit total im Flow und vertraue auf mein Leben (das ist echt ein geiles Gefühl).


Nicht mehr verkrampft an irgendetwas festhalten, sondern mal ausmisten (egal ob Dinge im Außen oder Gedanken im Kopf) und LEBEN.

Und in meinem Fall auch: so leben wie ICH es möchte, egal was Andere davon halten/sagen/denken KÖNNTEN (den meisten Menschen da draussen bin ich egal und das ist verdammt gut so, sie mir nämlich auch).


Und jetzt wünsche ich dir noch einen wundertollen Tag und ein schönes Leben.

Bis bald,

deine FuxiBienchen

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