BeziehungsWeise...
Ich wünsche dir einen wundertollen Montag,heute geht's mal nicht um meinen Alltag, sondern um zwischenmenschliche Beziehungen und die Frage, was will Mann und Frau und warum ist es oft so schwierig..
Ich kann hier natürlich nur über meine persönlichen Beziehungen sprechen, aber vielleicht hast du ja die ein oder andere Erfahrung auch schon gemacht.Ich werde nicht chronologisch vorgehen, sondern einfach mal erzählen, welche Art von Beziehungen ich bereits gehabt hab 😊
Natürlich beginnt alles mit der ersten großen Liebe (in meiner Welt gibt es mehrere. Die erste, ein paar dazwischen und die letzte große Liebe).Mein erster Freund war leider nicht unbedingt die beste Wahl, aber ich hatte damals ja auch noch keinerlei Erfahrung. Die Beziehung hat knapp über ein Jahr gedauert und im Nachhinein hab ich erst mitbekommen, dass er mich in Wahrheit ständig betrogen hat. Wahrscheinlich hab ich deswegen immer wieder Probleme jemandem zu vertrauen, aber ich glaube dieses Problem hat irgendwo jeder. Allein aus Angst, verletzt zu werden.Es war dennoch eine wichtige Erfahrung für mich, weil ich damals das erste Mal gespürt hab wie es ist zu lieben und auch geliebt zu werden (natürlich abgesehen von meiner Familie).
Bis heute hatte ich einige Beziehungen, manche länger, manche kürzer und aus jeder einzelnen hab ich was lernen dürfen (positiv sowie auch negativ).
Die schlimmste Beziehung war ein Jahr mit einem ECHTEN Narzissten (dieses Wort wird heutzutage leider viel zu schnell verwendet und manchmal ist dein Gegenüber kein Narzisst, sondern einfach ein Arschloch...)Dieser Mann war allerdings ein echter. Er hat mich damals die ersten Monate eingewickelt in das Gefühl von Sicherheit, Aufmerksamkeit, Komplimente, Geschenke, alles was du dir nur vorstellen kannst. Ich war DIE Frau für ihn, die auf die er seit Jahren gewartet hat. Das hat sich nach den ersten Monaten allerdings gedreht und es kam sein wahres Ich raus. Ein echter Narzisst KANN gar nicht empathisch sein (wurde auch schon wissenschaftlich bewiesen). Ist natürlich keine Entschuldigung für das Verhalten, aber zumindest eine Erklärung. Er hat mich damals aufgefangen und ab dem Zeitpunkt, wo er mich "hatte" war die schöne Zeit vorbei. Je schlechter es mir ging (das war ca. 1 Jahr vor meinem Burnout, wo ich aber bereits die ersten Anzeichen hatte), desto besser ging es ihm. Ein Narzisst genießt es, wenn du abhängig von ihm bist und er führt eine Beziehung nach dem Motto "Liebe mich, aber bitte mit Abstand".Es war ihm egal, wenn wir uns tagelang nicht gesehen oder gehört haben. Auch täglicher Kontakt war nicht so wichtig. Dieser Mensch hat es wirklich geschafft mir das Gefühl zu geben, mir seine Liebe und Zuneigung erst verdienen zu müssen. Ich hab ALLES für ihn getan, was mir einfiel. Und immer wenn ich kurz davor war aufzugeben, war er plötzlich wieder der liebste Mensch auf Erden..
Ich habe letztes Jahr ein Buch über Narzissten und ihr Verhalten gelesen und kann ihn jetzt besser verstehen, wobei das auch jetzt nichts von seinem Verhalten entschuldigt.Zum Glück hab ich es (mit Hilfe meiner besten Freundin) geschafft, mich von ihm zu lösen. Gerade das ist nämlich auch sehr schwierig. Der Narzisst kennt deine Schwächen ganz genau und weiß, wie er dich manipulieren und halten kann. Deshalb hat es auch über ein Jahr gedauert, bis ich es wirklich gemerkt hab. Bin ich naiv? Hm ja mag sein, aber ich bereue nichts ;) Dank dieser Beziehung kann ich gewisse Wesenszüge meines Gegenübers schneller entdecken und das hat mir bestimmt schon einiges erspart.
Natürlich hatte ich auch wunderschöne und harmonische Beziehungen. Ich habe gelernt, wie sich ECHTE Sicherheit anfühlt. Wie sich Verlässlichkeit anfühlt und dass ich absolut nichts tun muss, um liebenswert zu sein ausser ich selbst zu sein.Es ist auch nicht Aufgabe EINES Menschen, an einer Beziehung zu arbeiten und es ist normal, dass es ein ständiges Auf und Ab gibt (solange es in einem normalen Rahmen bleibt). Ansonsten wärs in Wahrheit ja auch ziemlich langweilig 😉
Klar, ich bin auch kein einfacher Mensch (wer ist das schon) und eine Beziehung mit mir zu führen kann auch sehr anstrengend sein. Aber wenn der Grundstein der Liebe da ist, schafft man zu zweit alles 💚 Solange man ein gemeinsames Ziel und eine offene Kommunikation hat, steht einer gemeinsamen Zukunft meiner Meinung nach nichts im Weg.Jeder hat seine Erfahrungen und Altlasten, die er mitträgt und das ist auch gut so, solange man bewusst damit umgeht. Ich kenne meine Schwächen, aber auch meine Stärken und versuche beides so gut wie möglich zu kommunizieren und zu zeigen.Manchmal ein bisschen zu viel, aber das gehört auch zu mir 😜
Ich hab jahrelang Menschen (egal ob freundschaftliche Beziehung oder Liebesbeziehung) angezogen, die auf irgendeine Art und Weise meine Hilfe gebraucht haben. Die, die sich verloren fühlten und die ich - so gut es ging - aufgefangen und aufgebaut habe.Klar, man zieht an was man aussendet und ich hab meiner Meinung nach unendlich viel zu geben. Natürlich ziehe ich dann genau solche Menschen in mein Umfeld.Es hat mich aber auf Dauer auch nicht glücklich gemacht. Immer nur zu geben und sich für den anderen quasi aufzuopfern bringt niemandem was (auch nicht deinem Gegenüber).
Bei mir persönlich kam dann mit der Zeit auch das große Problem, dass ich diese Menschen zwar auf eine Art Podest gestellt hab, ich mir aber auch sicher war, dass sie ohne mich nicht mehr können. Manipulativ? Hm ja schon, auch wenn es gut gemeint war.Auf Augenhöhe ging da nichts mehr und in einer Beziehung übernahm ich sogar irgendwo die Mutter-Rolle. Dass das nicht lange gut gehen kann sollte klar sein 😅
Dank den ganzen Erfahrungen weiß ich heute, was mir in einer Beziehung wichtig ist aber auch, woran ich noch arbeiten darf. Zwischenmenschlich finde ich es mittlerweile immer schwieriger und hab den Eindruck, dass jeder da draussen schon fast nur mehr aus Zweifeln und Angst besteht. Dann lieber eine oberflächliche Beziehung ohne großartige Kommunikation oder einfach nur Freundschaft+Klar, Sex ist auch für mich wichtig aber ohne Gefühle gibt mir das alles nichts. Und ich glaube in Wahrheit wollen wir alle das Gleiche (egal ob Mann, Frau, divers). Wir wollen lieben und geliebt werden, aber wenn man sein Herz öffnet ist man natürlich auch verletzlich.Wenn du dir aber immer wieder ins Gedächtnis holst, dass es deinem Gegenüber genauso geht wie dir (tief im Inneren sind wir meiner Meinung nach alle gleich) und ihr offen drüber reden könnt, ist eine ganz andere Beziehungsebene möglich.
Zweifel und Ängste werden immer wieder kommen und das ist auch völlig okay, aber bitte sprich darüber. Nicht vorwurfsvoll, sondern offen. Ich versuche immer zu erklären, was in mir gerade vor sich geht und warum ich auf manche Worte/Taten/Dinge so reagiere. Das ist natürlich nicht für jeden verständlich, hat mir/uns aber doch schon einige Streitigkeiten erspart.
Immer wieder hört oder liest man: communication is the keyKlar kann man gewisse Themen auch zu Tode reden und man muss (wie überall) die gesunde Balance finden. Ich haue oft viel zu schnell was raus und denke erst im Nachhinein darüber nach (danke an meinen inneren Hulk haha) und daran darf ich zur Zeit arbeiten.Aber wenns dir wirklich wichtig ist, dann sprich darüber. Natürlich auch ganz viel über die positiven Dinge 😍
Beim Kritisieren sind wir alle von Haus aus supergut und schnell, aber fällt es dir auch leicht ein Kompliment auszusprechen? Sätze wie "gut gemacht" oder "ich bin stolz auf dich" zu sagen?
Um es noch kurz zu erwähnen: ich meine hier auch familiäre, freundschaftliche und arbeitstechnische Beziehungen. Auch die gehören gepflegt und auch da ist Kommunikation ganz ganz wichtig.Und wenn es nicht funktioniert, darfst du jederzeit für dein eigenes Wohl aufstehen und gehen. Auch Familienmitglieder haben nicht das Recht, deine Grenzen zu überschreiten oder dich schlecht zu behandeln. Familie hat man im Herzen, nicht am Papier und du bist niemandem etwas schuldig außer dir selbst 😉
Ich wünsche dir noch einen wunderschönen Tag/Abend und würde mich freuen, per Kommentar oder Mail deine Sicht auf zwischenmenschliche Beziehungen zu erfahren.
Bis bald,deine FuxiBienchen
Ich kann hier natürlich nur über meine persönlichen Beziehungen sprechen, aber vielleicht hast du ja die ein oder andere Erfahrung auch schon gemacht.Ich werde nicht chronologisch vorgehen, sondern einfach mal erzählen, welche Art von Beziehungen ich bereits gehabt hab 😊
Natürlich beginnt alles mit der ersten großen Liebe (in meiner Welt gibt es mehrere. Die erste, ein paar dazwischen und die letzte große Liebe).Mein erster Freund war leider nicht unbedingt die beste Wahl, aber ich hatte damals ja auch noch keinerlei Erfahrung. Die Beziehung hat knapp über ein Jahr gedauert und im Nachhinein hab ich erst mitbekommen, dass er mich in Wahrheit ständig betrogen hat. Wahrscheinlich hab ich deswegen immer wieder Probleme jemandem zu vertrauen, aber ich glaube dieses Problem hat irgendwo jeder. Allein aus Angst, verletzt zu werden.Es war dennoch eine wichtige Erfahrung für mich, weil ich damals das erste Mal gespürt hab wie es ist zu lieben und auch geliebt zu werden (natürlich abgesehen von meiner Familie).
Bis heute hatte ich einige Beziehungen, manche länger, manche kürzer und aus jeder einzelnen hab ich was lernen dürfen (positiv sowie auch negativ).
Die schlimmste Beziehung war ein Jahr mit einem ECHTEN Narzissten (dieses Wort wird heutzutage leider viel zu schnell verwendet und manchmal ist dein Gegenüber kein Narzisst, sondern einfach ein Arschloch...)Dieser Mann war allerdings ein echter. Er hat mich damals die ersten Monate eingewickelt in das Gefühl von Sicherheit, Aufmerksamkeit, Komplimente, Geschenke, alles was du dir nur vorstellen kannst. Ich war DIE Frau für ihn, die auf die er seit Jahren gewartet hat. Das hat sich nach den ersten Monaten allerdings gedreht und es kam sein wahres Ich raus. Ein echter Narzisst KANN gar nicht empathisch sein (wurde auch schon wissenschaftlich bewiesen). Ist natürlich keine Entschuldigung für das Verhalten, aber zumindest eine Erklärung. Er hat mich damals aufgefangen und ab dem Zeitpunkt, wo er mich "hatte" war die schöne Zeit vorbei. Je schlechter es mir ging (das war ca. 1 Jahr vor meinem Burnout, wo ich aber bereits die ersten Anzeichen hatte), desto besser ging es ihm. Ein Narzisst genießt es, wenn du abhängig von ihm bist und er führt eine Beziehung nach dem Motto "Liebe mich, aber bitte mit Abstand".Es war ihm egal, wenn wir uns tagelang nicht gesehen oder gehört haben. Auch täglicher Kontakt war nicht so wichtig. Dieser Mensch hat es wirklich geschafft mir das Gefühl zu geben, mir seine Liebe und Zuneigung erst verdienen zu müssen. Ich hab ALLES für ihn getan, was mir einfiel. Und immer wenn ich kurz davor war aufzugeben, war er plötzlich wieder der liebste Mensch auf Erden..
Ich habe letztes Jahr ein Buch über Narzissten und ihr Verhalten gelesen und kann ihn jetzt besser verstehen, wobei das auch jetzt nichts von seinem Verhalten entschuldigt.Zum Glück hab ich es (mit Hilfe meiner besten Freundin) geschafft, mich von ihm zu lösen. Gerade das ist nämlich auch sehr schwierig. Der Narzisst kennt deine Schwächen ganz genau und weiß, wie er dich manipulieren und halten kann. Deshalb hat es auch über ein Jahr gedauert, bis ich es wirklich gemerkt hab. Bin ich naiv? Hm ja mag sein, aber ich bereue nichts ;) Dank dieser Beziehung kann ich gewisse Wesenszüge meines Gegenübers schneller entdecken und das hat mir bestimmt schon einiges erspart.
Natürlich hatte ich auch wunderschöne und harmonische Beziehungen. Ich habe gelernt, wie sich ECHTE Sicherheit anfühlt. Wie sich Verlässlichkeit anfühlt und dass ich absolut nichts tun muss, um liebenswert zu sein ausser ich selbst zu sein.Es ist auch nicht Aufgabe EINES Menschen, an einer Beziehung zu arbeiten und es ist normal, dass es ein ständiges Auf und Ab gibt (solange es in einem normalen Rahmen bleibt). Ansonsten wärs in Wahrheit ja auch ziemlich langweilig 😉
Klar, ich bin auch kein einfacher Mensch (wer ist das schon) und eine Beziehung mit mir zu führen kann auch sehr anstrengend sein. Aber wenn der Grundstein der Liebe da ist, schafft man zu zweit alles 💚 Solange man ein gemeinsames Ziel und eine offene Kommunikation hat, steht einer gemeinsamen Zukunft meiner Meinung nach nichts im Weg.Jeder hat seine Erfahrungen und Altlasten, die er mitträgt und das ist auch gut so, solange man bewusst damit umgeht. Ich kenne meine Schwächen, aber auch meine Stärken und versuche beides so gut wie möglich zu kommunizieren und zu zeigen.Manchmal ein bisschen zu viel, aber das gehört auch zu mir 😜
Ich hab jahrelang Menschen (egal ob freundschaftliche Beziehung oder Liebesbeziehung) angezogen, die auf irgendeine Art und Weise meine Hilfe gebraucht haben. Die, die sich verloren fühlten und die ich - so gut es ging - aufgefangen und aufgebaut habe.Klar, man zieht an was man aussendet und ich hab meiner Meinung nach unendlich viel zu geben. Natürlich ziehe ich dann genau solche Menschen in mein Umfeld.Es hat mich aber auf Dauer auch nicht glücklich gemacht. Immer nur zu geben und sich für den anderen quasi aufzuopfern bringt niemandem was (auch nicht deinem Gegenüber).
Bei mir persönlich kam dann mit der Zeit auch das große Problem, dass ich diese Menschen zwar auf eine Art Podest gestellt hab, ich mir aber auch sicher war, dass sie ohne mich nicht mehr können. Manipulativ? Hm ja schon, auch wenn es gut gemeint war.Auf Augenhöhe ging da nichts mehr und in einer Beziehung übernahm ich sogar irgendwo die Mutter-Rolle. Dass das nicht lange gut gehen kann sollte klar sein 😅
Dank den ganzen Erfahrungen weiß ich heute, was mir in einer Beziehung wichtig ist aber auch, woran ich noch arbeiten darf. Zwischenmenschlich finde ich es mittlerweile immer schwieriger und hab den Eindruck, dass jeder da draussen schon fast nur mehr aus Zweifeln und Angst besteht. Dann lieber eine oberflächliche Beziehung ohne großartige Kommunikation oder einfach nur Freundschaft+Klar, Sex ist auch für mich wichtig aber ohne Gefühle gibt mir das alles nichts. Und ich glaube in Wahrheit wollen wir alle das Gleiche (egal ob Mann, Frau, divers). Wir wollen lieben und geliebt werden, aber wenn man sein Herz öffnet ist man natürlich auch verletzlich.Wenn du dir aber immer wieder ins Gedächtnis holst, dass es deinem Gegenüber genauso geht wie dir (tief im Inneren sind wir meiner Meinung nach alle gleich) und ihr offen drüber reden könnt, ist eine ganz andere Beziehungsebene möglich.
Zweifel und Ängste werden immer wieder kommen und das ist auch völlig okay, aber bitte sprich darüber. Nicht vorwurfsvoll, sondern offen. Ich versuche immer zu erklären, was in mir gerade vor sich geht und warum ich auf manche Worte/Taten/Dinge so reagiere. Das ist natürlich nicht für jeden verständlich, hat mir/uns aber doch schon einige Streitigkeiten erspart.
Immer wieder hört oder liest man: communication is the keyKlar kann man gewisse Themen auch zu Tode reden und man muss (wie überall) die gesunde Balance finden. Ich haue oft viel zu schnell was raus und denke erst im Nachhinein darüber nach (danke an meinen inneren Hulk haha) und daran darf ich zur Zeit arbeiten.Aber wenns dir wirklich wichtig ist, dann sprich darüber. Natürlich auch ganz viel über die positiven Dinge 😍
Beim Kritisieren sind wir alle von Haus aus supergut und schnell, aber fällt es dir auch leicht ein Kompliment auszusprechen? Sätze wie "gut gemacht" oder "ich bin stolz auf dich" zu sagen?
Um es noch kurz zu erwähnen: ich meine hier auch familiäre, freundschaftliche und arbeitstechnische Beziehungen. Auch die gehören gepflegt und auch da ist Kommunikation ganz ganz wichtig.Und wenn es nicht funktioniert, darfst du jederzeit für dein eigenes Wohl aufstehen und gehen. Auch Familienmitglieder haben nicht das Recht, deine Grenzen zu überschreiten oder dich schlecht zu behandeln. Familie hat man im Herzen, nicht am Papier und du bist niemandem etwas schuldig außer dir selbst 😉
Ich wünsche dir noch einen wunderschönen Tag/Abend und würde mich freuen, per Kommentar oder Mail deine Sicht auf zwischenmenschliche Beziehungen zu erfahren.
Bis bald,deine FuxiBienchen
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