Umfeld & Selbstverantwortung
Das heutige Thema ploppte bereits vor ein paar Tagen auf und heute darf meine Meinung dazu raus:
Dass das Umfeld wichtig ist, habt ihr sicher schon das eine oder andere Mal gehört und ja, der Meinung bin ich auch.
Ich persönlich bin in dieser Hinsicht gesegnet. Ich hab meine engste Familie, eine Handvoll superguter Freunde und Freundinnen und last but not least meinen Partner.
Bei diesen Herzmenschleins kann ich mich ausheulen, mal schimpfen, ganz viel lachen, lieben und einfach ICH sein und auch "nur" diese Menschen sind für mich wirklich WICHTIG.
Bei diesen Menschen ist mir wichtig, dass sie wissen wie sehr ich sie liebe. Von diesen Menschen ist mir die Meinung wichtig und auch nur diese Menschen frage ich um Rat und um Hilfe.
Ich weiß, dass einige Menschlein diesen Blog lesen die meinen, mich zu kennen (bitte zieh dir einfach den Schuh an, wenn er dir passt). Der Blog ist bewusst öffentlich und ja, jeder versteht meine Texte vielleicht etwas anders. Alles schön und gut und natürlich auch menschlich.
ABER (!!):
Aus gegebenem Anlass (nein ich sage jetzt nicht was war, da das einfach zu privat ist) finde ich auch das Thema Selbstverantwortung äußerst wichtig.
Ich habe (wie schon mal erwähnt) nach 15 Jahren meinen vorigen Job gekündigt.
Der Hauptgrund war das "hinter meinem Rücken reden" und dieses "hast-du-schon-gehört"-Geplapper.
Ich selbst bin ein direkter Mensch und finde das im Umgang miteinander sehr sehr wichtig. Gerüchte interessieren mich nicht.
Wenn du ein Problem mit mir hast, sag es mir (von mir aus auch per Nachricht oder E-Mail).
Tust du es nicht, gibt es für mich auch kein Problem 😜
Klar, manche Dinge die mich aufregen oder ärgern schlucke auch ich runter weil ich einfach der Meinung bin, dass man nicht alles kommentieren und/oder bewerten muss.
Ich mache mir auch immer selber ein Bild von jemandem und sehe viele Menschen anders, als die anderen. Es darf (und soll) jeder das Leben leben, wie es für ihn passt, aber viele vergessen was ausgesprochene Worte anrichten können.
Ich lasse sämtliche Menschen in meinem Leben so, wie sie nun mal sind und das erwarte ich genauso von anderen. Ja, ich ERWARTE es und finde es respektlos und übergriffig wenn jemand meint, mich erziehen zu müssen oder mir eine Meinung aufdrücken zu können.
Ich habe nicht das Recht, das bei anderen Erwachsenen zu tun und genauso ist es umgekehrt.
Der heutige Beitrag mag für manche etwas giftig wirken und auch das ist beabsichtigt, weil mir dieses "über 3 Ecken reden" wirklich am Keks geht. Es ist unnötig, bringt nur Unruhe, tut weh, kränkt und und und.
Das Leben funktioniert im Prinzip gaaanz einfach:
Du vermisst jemanden? Ruf ihn an
Du willst verstanden werden? Erkläre es
Du hast eine Frage? Stelle sie
Dir missfällt etwas? Sag es
Du brauchst etwas? Frag danach
Du liebst etwas? Erzähle es
Niemand kann wissen was in deinem Kopf vorgeht. Erklären ist besser als erwarten 😉
In diesem Sinne, einen schönen Abend/Tag.
Eure FuxiBienchen
PS: Falls sich jemand von euch aufgrund meiner Aussagen in den vorigen Blog-Beiträgen ernsthaft Sorgen um mich macht, lest den Beitrag bitte nochmal genauer und/oder redet mich doch einfach darauf an. Ich beiße niemanden und mit mir kann man wirklich über JEDES Thema reden.
PPS: Ich wiederhole es hier gerne nochmal: Ich schreibe diesen Blog nicht, weil ich niemanden zu reden hab, weil ich ein psychisches Wrack bin oder sonstige Blödsinnigkeiten. Ich schreibe diesen Blog um Themen wie Ängste, Depressionen, Panikattacken usw. etwas mehr aus dem Schatten zu holen, zu ent-tabuisieren und den Betroffenen zu zeigen, dass sie nicht alleine sind.
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