Spiritualität & Berufung

Spiritualität bedeutet für jeden etwas anderes, für mich persönlich bedeutet es kurz gesagt achtsam & dankbar zu sein.
Achtsam mit sich selber (körperlich und psychisch), achtsam mit der Natur, achtsam mit anderen Menschen & Tieren und dankbar für all das 🙏
In den letzten Wochen habe ich den Bestseller "Gespräche mit Gott" von Neale Donald Walsch gelesen bzw. als Hörbuch gehört. Ich glaube nicht an den Gott, den die Kirche bei uns predigt, aber diese 3 Bücher haben mich beeindruckt.Egal, ob gläubig oder nicht, diese Bücher muss man gelesen haben. Sie sind so voller Leichtigkeit, Freude und Liebe. SO stelle ich mir Gott/die große Seele/oder-wie-man-es-nennen-mag vor.
Ich habe in diese Richtung schon einige Ausbildungen und Coachings gemacht.Zum Beispiel von 2015-2016 eine über holistischen Schamanismus. Nein wir sind nicht nackt um ein Lagerfeuer getanzt 😋 Diese Ausbildung zeigte mir, dass es zwischen Himmel und Erde so vieles gibt, das wir vergessen haben (tief in unserem Inneren sind wir nämlich alle spirituelle Wesen = alles ist Energie, das habt ihr bestimmt schon gehört).Die Ausbildungsteile gingen immer von Freitag bis Sonntag und ich war danach nicht mehr die Selbe. Egal ob bei Seelenreisen, heilen wieder erlernen, meine Geistführer & Krafttiere kennenlernen oder schamanische Rituale erleben. Ich war in einer ganz eigenen Welt unterwegs.
Ende 2016 war der letzte Teil dieser Ausbildung und ich bekam ein Diplom. Bin ich jetzt eine Schamanin? Hm gute Frage, ich selbst sehe mich ehrlich gesagt nicht so. Es gibt heute noch weltweit viele praktizierende Schamanen, aber z.B. mit einem Reiterschamanen in der Tundra habe ich - grob gesagt - nicht viel gemeinsam haha.Nach diesen Wochenenden fragte ich mich sehr oft, wie ich das Erlernte bitte in meinen Alltag einbauen kann. Eines kann ich euch verraten: es ist viel leichter als gedacht.Tja "leider" bin ich Profi im sich-in-etwas-reinsteigern und somit war zu dieser Zeit alles ein Zeichen, ich schwebte in anderen Sphären, machte mein Umfeld schon ganz irre und wollte nicht mehr mit beiden Beinen fest auf der Erde stehen haha. War ne spannende Zeit 😉
Danach habe ich noch ein paar einzelne Schamanismus-Kurse besucht, z.B. über den mongolischen und auch über den brasilianischen Schamanismus. Diese beiden Weiterbildungen haben mich wieder geerdet und auch viele Gespräche mit anderen, die diese Kurse gemacht haben.
Ja, ich glaube an ein Leben nach dem Tod, aber ich konzentriere mich nicht mehr darauf (kommt ja sowieso früher oder später). Meiner Meinung nach sind wir universelle Wesen in einem menschlichen Körper und diesen sollten wir hier auf der blau/grünen Kugel einfach erfahren. Was danach kommt, wird sich DANACH auch zeigen 💛
Ein paar Jahre danach hab ich den ersten Teil der Reiki-Ausbildung gemacht und es hat mich begeistert, weil es eine SO sanfte Heilmethode ist (Schamanismus ist oft recht wild und urig). Habe dann aber nicht weitergemacht, weil ich mir selbst diese heilenden Eigenschaften nicht zutraue. Ich praktiziere Reiki gerne an mir selbst oder mache mal ne Seelenreise (ist wie eine tolle Meditation), trommle auch gerne mal für mich (hab eine wunderschöne schamanische Trommel) aber damit nach Außen gehen traue ich mich nicht.Vielleicht ändert sich das irgendwann, ich mache die Reiki-Ausbildung fertig und vereine dann beide Heilmethoden. Wer weiß...
Ich hab mich die letzten Jahre viel mit dem Thema Berufung beschäftigt. Es heißt doch so oft, jeder Mensch hat seine Aufgabe, seine Berufung in diesem Leben. Naja, ich dachte jahrelang meine Berufung sei Buchhalterin haha.Ich hab soooo viele Stunden damit verbracht, über meine Berufung nachzudenken aber mir fiel nichts ein. Was kann ich gut? Was sind meine Talente? Was kann ich möglicherweise besser als Andere? Schwierige Fragen, man soll sich ja nicht besser als Andere fühlen (da sehe ich vor meinem inneren Auge sofort den Zeigefinger meiner Mutter wackeln haha).Ich glaube, dass man seine Berufung ganz leicht finden kann. Alles was einem leicht fällt, was einem Spaß macht, was problemlos fließen kann.
Bei mir ist es das Schreiben (gepaart mit meinem Humor & meinen Eigenschaften wie z.B. für andere da sein, zu helfen, zu motivieren) und genau das lebe ich derzeit in diesem Blog aus und bin soooo dankbar für jeden einzelnen Leser und jede Leserin 🙏
Klar denke ich mir auch manchmal, dass es doch eh schon so viele Bücher, Podcasts und Blogs über diese Themen gibt und man da meine Worte vl gar nicht mehr braucht... ABER jeder Mensch ist ein Unikat und vl erreiche ich Menschen, die andere nicht erreichen (und natürlich auch umgekehrt).
Daher: geh deinen Weg, lebe deine Talente aus, tu was dir Spaß macht.Schließlich gibt's z.B. in der Malerei auch VIELE große Künstler. Wenn wir nur Picasso hätten wäre die ganze Szene doch ziemlich einseitig und total langweilig 😉
Und eine ganz wichtige Frage (kommt aus meinem Coaching letzten Sommer), die ich jeden Tag an das Universum schicke: Wie geht's leicht? (meistens bekomme ich die Antwort als Zeichen oder Situation ganz flott).
Das Leben darf nämlich leicht sein, so oft wie nur möglich 💚
Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und einen wundertollen Frühlingsbeginn, es ist für uns alle jetzt an der Zeit aufzublühen 🌸
Alles Liebe, eure FuxiBienchen

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