Selbstbild & Selbstwert
Das hier wird jetzt einer meiner offensten Blogbeiträge. Ich trage mein Herz zwar immer schon auf der Zunge (oder in den Fingern), aber das hier ist nochmal eine andere Hausnummer.Bei diesem Thema mache ich mich jetzt sehr verletzlich, aber ich finde, dass wir das alle viel öfter tun sollten. Jeder ist auf die eine oder andere Weise verletzlich und verbirgt es hinter eine Mauer oder einer Maske. Aber wozu? Auch diese Seite gehört zu uns und je ehrlicher & offener wir mit unsren Gefühlen sind, desto mehr Platz ist auch für die schönen Gefühle 😉
Aber jetzt zu mir:Das Bild von mir selbst trage ich schon seit sehr langer Zeit in mir und es hat sich grob gesehen nie wirklich verändert. Klar, als Kind ist man ganz einfach wie man ist und denkt nicht drüber nach. Bis man von Erwachsenen gebremst oder getadelt wird.Ich war ein aufmerksames und auch wildes Kind, ein richtiger Wirbelwind.Ich hörte aber auch oft Sätze wie:du bist zu lautsetz dich endlich mal hinsei nicht so naivsei nicht so sensibelstell dich nicht so an...
Für die Außenwelt bin ich heute noch oft ZU emotional, ZU sensibel, ZU nachdenklich, ZU ruhig, ZU direkt, ZU irgendwas... Als Kind prägen einen solche Aussagen, als Erwachsener (hoffentlich) nicht mehr.Versteht mich nicht falsch, meine Eltern haben immer nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und manche Reaktionen von ihren eigenen Eltern übernommen. Ich liebe meine Eltern und sie wollten (und wollen) immer das Beste für mich.Durch diese Prägungen bin ich aber nun mal heute so wie ich bin. Ein introvertierter Extrovertierter (haha ja das gibt's). Ich bin allgemein eher ruhig, ziehe mich gerne zurück und falle am Liebsten niemandem auf.Bis ich zu einem Menschen eine Bindung & Vertrauen hergestellt habe. Da kann ich dann auch reden wie ein Wasserfall, laut lachen, meinen Sarkasmus ausleben und einfach so sein, wie ich eben BIN.
Im Laufe der letzten Jahre habe ich mein eigenes Selbstbild oft "verloren" und es gibt auch heute noch Tage, wo ich die Frage "wie siehst du dich selbst?" nicht wirklich beantworten kann. Es kommt ganz auf meine aktuelle Gefühlslage an.
An guten Tagen sehe ich mich als starke, empathische, hübsche, junge Frau mit der man Pferde stehlen kann. Die immer für alle da ist, immer ein offenes Ohr und den ein oder anderen guten Ratschlag hat. Die, die bei schönen Fernsehszenen vor Freude mitweint, alle anderen zum lachen bringt, sich für alles mögliche begeistern kann und stolz auf sich selbst ist, weil sie schon so viel geschafft hat. Die, die weiß wie wert- und liebevoll sie ist und was sie alles zu geben hat.
An schlechten Tagen ist das allerdings anders und viel umfangreicher.Da sehe ich mich als zu ausgeprägtes Sensibelchen, als Alien das ihr eigenes Leben nicht so auf die Reihe kriegt wie alle anderen. Als gefangen im eigens gebauten goldenen Käfig und ich trau mich nicht raus. Als ängstliches, kleines Mädchen das in irgendeiner Ecke sitzt und die Welt beobachtet. An manchen Tagen fühle ich mich aber auch schlicht und ergreifend sinnlos.Ich weiß, dass es einige Menschlein da draussen gibt, die mich lieben und für die mein Leben sehr wohl einen Unterschied macht. Aber an diesen Tagen fühle ich das nicht.Depressiv? Hm vielleicht. Melancholisch? Ja eindeutig. Ich fühle mich faul und mies, weil da draussen ein Leben auf mich wartet und ich aber einfach NICHTS mache. Weil es manchmal gar nicht möglich ist und/oder weil ich mich an solchen Tagen einfach nicht traue. Was passieren soll? Keine Ahnung.. Ich hab heute noch Angst vor der Be- und Verurteilung anderer Menschen, obwohl es mir ehrlich egal sein könnte.
Jeder Tag ist anders und es kann (wie oft so schön gesagt) nicht jeden Tag die Sonne scheinen. An inneren Regentagen versuche ich geduldig und liebevoll mit mir zu sein, egal was ich mache. Manchmal gelingt es, manchmal nicht. Aber auch diese Tage gehen vorbei (ein Hoch auf die Vergänglichkeit).
Manchmal kann ich mich selbst absolut nicht ausstehen.Vor allem meine Art, wie ich an Regentagen bin.
Nämlich so:ich bin weinerlichich bin übersensibelich bin extrem vorsichtig im Umgang mit anderen Menschenich akzeptiere alles rund um mich, auch wenn es mir nicht gut tutich will es jedem Recht machenich suhle mich in Selbstmitleid und in meiner selbst auferlegten Opferrolleich will keine Nähe, obwohl ich sie genau dann brauchen würdeich fühle mich wie ein kleines Kind, das die Hände nach einer Umarmung ausstreckt, aber ignoriert wirdich nehme alles Negative persönlich (das Positive überhöre ich an solchen Tagen)ich fühle mich gestresst, ausgelaugt und will nur mehr schlafen
Das ist jetzt eher ne Art Kurzfassung, aber lange genug um euch ein Bild davon zu geben 😊
Ich weiß, dass diese Emotionen & Gefühle normal und menschlich sind.Ja, mittlerweile weiß ich das und kann ganz gut damit umgehen, dass meine Gefühlswelt riesengroß ist.Früher wusste ich das allerdings nicht und ging noch härter mit mir selbst ins Gericht.
Beim Thema Selbstwert und Selbstbild hört bitte auf, euch mit anderen zu vergleichen. Wir sind ALLE einzigartig, wie Schneeflocken ✨Und dass der äußere Schein sehr oft trügt, wissen wir mittlerweile ja auch. Niemand kann in sein Gegenüber reinschauen und alle haben wir Masken auf (ja ich zähle mich selbst da auch dazu). Wir sehen nur, was auf der Bühne vor sich geht und nicht, was hinter den Kulissen passiert.
Ich arbeite daran, mir nicht mehr SO viele Gedanken über andere (meist fremde) Menschen zu machen. Was könnten sie über mich denken? Was halten z.B. die Nachbarn von mir, wenn ich dies oder jenes mache? Etc. etc.Ganz ehrlich? Den meisten Menschen bin ich egal und das ist gut so. Sie sind es mir nämlich auch 😉 Die meisten Menschen leben so sehr in ihrer eigenen Welt, dass sie einen oft gar nicht wahrnehmen, geschweige denn über einen nachdenken. Auch das ist gut so.Und mal ehrlich: würdest du Kritik von jemandem annehmen, den du nicht auch um Rat fragen würdest? Nein? Eben 😋
Ich hab vor Kurzem mal einen wunderschönen Satz gelesen, der mich heute noch triggert (lies diesen Satz bitte gaaaanz langsam):Was du denkst, das andere über dich denken, das denkst du über dich selbst.
Mit diesem Satz wurde mir schlagartig bewusst, wie sehr ich noch nach dem Außen handle bzw. nach dem, was das Außen von mir erwarten könnte. Aber kann uns das in Wahrheit nicht vollkommen egal sein? Und was halte ich von mir selbst, dass ich annehme, dass die Anderen schlimme Dinge über mich denken könnten?Klar Sachen wie Höflichkeit oder Freundlichkeit sollten im besten Fall vorhanden sein, aber solange ich niemandem weh tue oder in seiner eigenen Freiheit begrenze, kann ich doch machen was und wie ich es will 😎
Neben dem Schreiben höre ich immer Musik, weil ich mich damit besser öffnen kann und in diesem Moment kam das Lied "Follow your heart" von den Scorpions. Zufall? Haha bestimmt nicht 💚 Davor kam das Lied "Fake" von Simply Red (und ja, ich hab meine Playlist auf shuffle gestellt haha).
Vielleicht kann dir dieser Beitrag zeigen, dass es okay ist (ja sogar erwünscht) dass wir alle unsre Gefühle ausleben und nichts unterdrücken (aber bitte nicht gegenseitig oder sich selbst weh tun).Du hast heute nen Scheiss-Tag? Okay, dann lass ihn sein. Auch er wird vergehen 😉Wir alle sind Menschen und wir alle tragen sämtliche Gefühle der Gefühlspalette in uns.Und vielleicht können wir unsere Herzen wieder etwas mehr füreinander öffnen.Klar kann man dadurch verletzt werden, man könnte aber auch positiv überrascht werden und merken, wie unsre Gegenüber WIRKLICH sind und dass wir alle irgendwo einen verletzten Anteil in uns tragen, den wir mit Verständnis füreinander heilen können.
Ich hab oft gehört, dass ich auf den ersten Blick arrogant und unnahbar wirke, das ist MEINE Schutzmauer und auch ich trage nicht alles nach Außen. Ich habe die letzten Jahre daran gearbeitet, dieser Mauer an Höhe zu nehmen. Sie ist noch da, aber wenn man ganz genau hinschaut, kann man drüberschauen 😜
Alles Liebe und einen guten Wochenstart,eure FuxiBienchen
Aber jetzt zu mir:Das Bild von mir selbst trage ich schon seit sehr langer Zeit in mir und es hat sich grob gesehen nie wirklich verändert. Klar, als Kind ist man ganz einfach wie man ist und denkt nicht drüber nach. Bis man von Erwachsenen gebremst oder getadelt wird.Ich war ein aufmerksames und auch wildes Kind, ein richtiger Wirbelwind.Ich hörte aber auch oft Sätze wie:du bist zu lautsetz dich endlich mal hinsei nicht so naivsei nicht so sensibelstell dich nicht so an...
Für die Außenwelt bin ich heute noch oft ZU emotional, ZU sensibel, ZU nachdenklich, ZU ruhig, ZU direkt, ZU irgendwas... Als Kind prägen einen solche Aussagen, als Erwachsener (hoffentlich) nicht mehr.Versteht mich nicht falsch, meine Eltern haben immer nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und manche Reaktionen von ihren eigenen Eltern übernommen. Ich liebe meine Eltern und sie wollten (und wollen) immer das Beste für mich.Durch diese Prägungen bin ich aber nun mal heute so wie ich bin. Ein introvertierter Extrovertierter (haha ja das gibt's). Ich bin allgemein eher ruhig, ziehe mich gerne zurück und falle am Liebsten niemandem auf.Bis ich zu einem Menschen eine Bindung & Vertrauen hergestellt habe. Da kann ich dann auch reden wie ein Wasserfall, laut lachen, meinen Sarkasmus ausleben und einfach so sein, wie ich eben BIN.
Im Laufe der letzten Jahre habe ich mein eigenes Selbstbild oft "verloren" und es gibt auch heute noch Tage, wo ich die Frage "wie siehst du dich selbst?" nicht wirklich beantworten kann. Es kommt ganz auf meine aktuelle Gefühlslage an.
An guten Tagen sehe ich mich als starke, empathische, hübsche, junge Frau mit der man Pferde stehlen kann. Die immer für alle da ist, immer ein offenes Ohr und den ein oder anderen guten Ratschlag hat. Die, die bei schönen Fernsehszenen vor Freude mitweint, alle anderen zum lachen bringt, sich für alles mögliche begeistern kann und stolz auf sich selbst ist, weil sie schon so viel geschafft hat. Die, die weiß wie wert- und liebevoll sie ist und was sie alles zu geben hat.
An schlechten Tagen ist das allerdings anders und viel umfangreicher.Da sehe ich mich als zu ausgeprägtes Sensibelchen, als Alien das ihr eigenes Leben nicht so auf die Reihe kriegt wie alle anderen. Als gefangen im eigens gebauten goldenen Käfig und ich trau mich nicht raus. Als ängstliches, kleines Mädchen das in irgendeiner Ecke sitzt und die Welt beobachtet. An manchen Tagen fühle ich mich aber auch schlicht und ergreifend sinnlos.Ich weiß, dass es einige Menschlein da draussen gibt, die mich lieben und für die mein Leben sehr wohl einen Unterschied macht. Aber an diesen Tagen fühle ich das nicht.Depressiv? Hm vielleicht. Melancholisch? Ja eindeutig. Ich fühle mich faul und mies, weil da draussen ein Leben auf mich wartet und ich aber einfach NICHTS mache. Weil es manchmal gar nicht möglich ist und/oder weil ich mich an solchen Tagen einfach nicht traue. Was passieren soll? Keine Ahnung.. Ich hab heute noch Angst vor der Be- und Verurteilung anderer Menschen, obwohl es mir ehrlich egal sein könnte.
Jeder Tag ist anders und es kann (wie oft so schön gesagt) nicht jeden Tag die Sonne scheinen. An inneren Regentagen versuche ich geduldig und liebevoll mit mir zu sein, egal was ich mache. Manchmal gelingt es, manchmal nicht. Aber auch diese Tage gehen vorbei (ein Hoch auf die Vergänglichkeit).
Manchmal kann ich mich selbst absolut nicht ausstehen.Vor allem meine Art, wie ich an Regentagen bin.
Nämlich so:ich bin weinerlichich bin übersensibelich bin extrem vorsichtig im Umgang mit anderen Menschenich akzeptiere alles rund um mich, auch wenn es mir nicht gut tutich will es jedem Recht machenich suhle mich in Selbstmitleid und in meiner selbst auferlegten Opferrolleich will keine Nähe, obwohl ich sie genau dann brauchen würdeich fühle mich wie ein kleines Kind, das die Hände nach einer Umarmung ausstreckt, aber ignoriert wirdich nehme alles Negative persönlich (das Positive überhöre ich an solchen Tagen)ich fühle mich gestresst, ausgelaugt und will nur mehr schlafen
Das ist jetzt eher ne Art Kurzfassung, aber lange genug um euch ein Bild davon zu geben 😊
Ich weiß, dass diese Emotionen & Gefühle normal und menschlich sind.Ja, mittlerweile weiß ich das und kann ganz gut damit umgehen, dass meine Gefühlswelt riesengroß ist.Früher wusste ich das allerdings nicht und ging noch härter mit mir selbst ins Gericht.
Beim Thema Selbstwert und Selbstbild hört bitte auf, euch mit anderen zu vergleichen. Wir sind ALLE einzigartig, wie Schneeflocken ✨Und dass der äußere Schein sehr oft trügt, wissen wir mittlerweile ja auch. Niemand kann in sein Gegenüber reinschauen und alle haben wir Masken auf (ja ich zähle mich selbst da auch dazu). Wir sehen nur, was auf der Bühne vor sich geht und nicht, was hinter den Kulissen passiert.
Ich arbeite daran, mir nicht mehr SO viele Gedanken über andere (meist fremde) Menschen zu machen. Was könnten sie über mich denken? Was halten z.B. die Nachbarn von mir, wenn ich dies oder jenes mache? Etc. etc.Ganz ehrlich? Den meisten Menschen bin ich egal und das ist gut so. Sie sind es mir nämlich auch 😉 Die meisten Menschen leben so sehr in ihrer eigenen Welt, dass sie einen oft gar nicht wahrnehmen, geschweige denn über einen nachdenken. Auch das ist gut so.Und mal ehrlich: würdest du Kritik von jemandem annehmen, den du nicht auch um Rat fragen würdest? Nein? Eben 😋
Ich hab vor Kurzem mal einen wunderschönen Satz gelesen, der mich heute noch triggert (lies diesen Satz bitte gaaaanz langsam):Was du denkst, das andere über dich denken, das denkst du über dich selbst.
Mit diesem Satz wurde mir schlagartig bewusst, wie sehr ich noch nach dem Außen handle bzw. nach dem, was das Außen von mir erwarten könnte. Aber kann uns das in Wahrheit nicht vollkommen egal sein? Und was halte ich von mir selbst, dass ich annehme, dass die Anderen schlimme Dinge über mich denken könnten?Klar Sachen wie Höflichkeit oder Freundlichkeit sollten im besten Fall vorhanden sein, aber solange ich niemandem weh tue oder in seiner eigenen Freiheit begrenze, kann ich doch machen was und wie ich es will 😎
Neben dem Schreiben höre ich immer Musik, weil ich mich damit besser öffnen kann und in diesem Moment kam das Lied "Follow your heart" von den Scorpions. Zufall? Haha bestimmt nicht 💚 Davor kam das Lied "Fake" von Simply Red (und ja, ich hab meine Playlist auf shuffle gestellt haha).
Vielleicht kann dir dieser Beitrag zeigen, dass es okay ist (ja sogar erwünscht) dass wir alle unsre Gefühle ausleben und nichts unterdrücken (aber bitte nicht gegenseitig oder sich selbst weh tun).Du hast heute nen Scheiss-Tag? Okay, dann lass ihn sein. Auch er wird vergehen 😉Wir alle sind Menschen und wir alle tragen sämtliche Gefühle der Gefühlspalette in uns.Und vielleicht können wir unsere Herzen wieder etwas mehr füreinander öffnen.Klar kann man dadurch verletzt werden, man könnte aber auch positiv überrascht werden und merken, wie unsre Gegenüber WIRKLICH sind und dass wir alle irgendwo einen verletzten Anteil in uns tragen, den wir mit Verständnis füreinander heilen können.
Ich hab oft gehört, dass ich auf den ersten Blick arrogant und unnahbar wirke, das ist MEINE Schutzmauer und auch ich trage nicht alles nach Außen. Ich habe die letzten Jahre daran gearbeitet, dieser Mauer an Höhe zu nehmen. Sie ist noch da, aber wenn man ganz genau hinschaut, kann man drüberschauen 😜
Alles Liebe und einen guten Wochenstart,eure FuxiBienchen
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