Es war einmal.. der Anfang meiner Geschichte
Hallo du schöner Mensch,
freut mich, dass du über meinen Blog gestolpert bist.
Hier in meinem ersten Eintrag möchte ich mich erstmal vorstellen und kurz über meine Geschichte erzählen.
Mein Name ist Sabrina und ich bin aktuell 34 Jahre alt.
Ursprünglich komme ich vom Salzburgerland und lebe auch derzeit hier.
Ich hatte ein Leben wie die meisten anderen Leute da draußen auch.
Familie, Freunde, Ausbildungen, Jobs, Hobbies etc. bis 2016.
Im Jahr 2016 stellte sich meine komplette Welt auf den Kopf.
Langersehnter Urlaub in Island, plötzliche Trennung von meinem damaligen Traummann, schwere Herz-Operationen bei meinem Vater, Schlaganfälle von meiner Oma..
Alles kam zusammen und das komplett unvorhersehbar.
Im Endeffekt ging irgendwie alles gut aus. Meinem Vater und meiner Oma ging es bald wieder gut und meine Beziehung habe ich die Jahre darauf verarbeitet.
Das war aber längst noch nicht alles.
Durch die unvorhersehbaren Operationen meines Vaters fing mein Kopf an zu arbeiten.
Was, wenn ich eig. krank bin? Mein Vater hat von seinem fast kaputten Herz ja nichts gespürt, vl ist das bei mir auch so?
Es ratterte wie irre und ich entwickelte einen inneren Hypochonder, der ab dem Zeitpunkt das Sagen hatte.
Ich rannte von einem Arzt zum anderen, vom Hausarzt, über HNO, Augenarzt, CT & MRT vom Kopf, Ultraschall vom Herzen und den Halsschlagadern, Neurologe, ALLES war dabei. Und sie fanden? Genau, NICHTS.
Manche Ärzte fragten mich nur, was ich in meinem Alter und ohne gesundheitliche Vorgeschichte eig. bei ihnen wollte.
Aber ich SPÜRTE doch, dass irgendwas nicht passt. Die finden es nur nicht.
Ich werde an dieser Krankheit sterben und alle werden sich fragen, warum das keiner der Ärzte gefunden hat... So ungefähr waren meine Gedanken und das 24/7.
Ziemlich anstrengend und auslaugend.
Nachdem mein Körper (wie man bei uns sagt) pumperlgsund war, musste sich mein Hypochonder was einfallen lassen. So kam die erste Panikattacke, mitten beim gemütlichen duschen.
Mein Herzschlag wurde plötzlich total schnell, ich zitterte am ganzen Körper und mir wurde schwindlig. Ich duschte noch fertig (was ich im Nachhinein lustig finde), legte mich auf die Couch und spürte genauer hin. Ich war mir sicher, das war's jetzt. Jetzt sterbe ich.
Eine halbe Stunde später lag ich aber immer noch (atmend) am selben Fleck und wartete. Mein Herzschlag hatte sich schon lang wieder normalisiert und die anderen Symptome waren auch weg. Die Angst war noch da, die war dafür gewachsen.
Das war der Anfang meiner Angst-Spirale, von der ich dir gerne in den nächsten Blog-Einträgen erzählen möchte.
Hier noch mein WARUM:
1. Wenn es dir auch so geht, kannst du dich hiermit verstanden und nicht alleine damit fühlen.
2. Wenn du jemanden kennst, dem es auch so geht, kannst du hier genauere Einblicke in die Köpfe des Betroffenen erhalten (diese Ängste entstehen nämlich "nur" dort 😉
Ich wünsche dir noch einen schönen Tag,
liebe Grüße aus dem herbstlichen Salzburgerland
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